cavisio, die Change-Beratung für erfolgreiche Professionals

Manch ein Leser möchte sicher gerne wissen, wer die Macher hinter dem Gehälterblog sind und manch einem ist vielleicht schon das schöne grüne Logo aufgefallen, das seit einigen Wochen rechts auf der Seite prangt. Wer oder was ist denn bitte cavisio fragt Ihr Euch?

Ich möchte die Chance nutzen und Euch cavisio vorstellen und sollte im Hintergrund die Werbetrommel durchklingen, ist das durchaus gewünscht ;-)

cavisio wurde 2013 ins Leben gerufen, um erfolgreichen und vielbeschäftigten Professionals eine echte Alternative zu den vielen Personalberatungen, die sich am Markt tummeln, zu bieten. Aus unzähligen Gesprächen mit Kandidaten – so nennen Personalberater ihre Bewerber – haben wir erfahren, dass sich die Menschen eine stärker auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Dienstleistung wünschen. Und daran hapert es eben bei den „klassischen“ Personalberatern, Headhuntern und Vermittlungsagenturen. Diese arbeiten nämlich zu fast 100% im Kundenauftrag der Arbeitgeber und da heißt es eben: „Der richtige Deckel muss auf den Topf.“ und wenn der Deckel (Bewerber) nicht richtig passt, dann wird er schnell ganz hinten in den Küchenschrank gelegt (in den Bewerberpool); und der “Talent-Pool” ist nicht selten ein weiter Bewerberozean, der die Unterlagen auf Nimmerwiedersehen verschluckt. Kandidaten, die bereits mit Personalberatern zu tun haben, können ein Lied davon singen. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel – klar.

Die Dienstleistung von cavisio ist anders.

Hier stehen die Interessen des Kandidaten bzw. der Bewerberin im Vordergrund. Das erkennt Ihr schon an der cavisio-Webseite, die in Kürze live gehen wird. Nach einer gemeinsamen Analyse der Stärken und persönlichen Motive der Kandidaten werden deren berufliche Perspektiven und die erforderliche berufliche Veränderung ermittelt. Daraufhin findet cavisio für die Kandidaten die passende Position beim bestgeeigneten Arbeitgeber. Wir nennen das dann Job-Ident.

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Die cavisio-Dienstleistung verschafft Professionals mehr Zeit

 

 

 

 

 

 

 

 

cavisio-Kandidaten erhalten so einen echten Wettbewerbsvorteil im Bewerbungsprozess gegenüber anderen Professionals. Nicht nur, dass sie Arbeitgeber kennenlernen, auf die sie sonst vermutlich nie gekommen wären – cavisio identifiziert auch die Hidden-Champions. Die cavisio-Kunden sparen durch die Dienstleistung auch viel Zeit bei der Jobsuche, fehlgeleitete Bewerbungen und unnütze Vorstellungsgespräche. Durch das neutrale, transparente Vorgehen erhalten sie die wirklich bestmögliche Herausforderung beim geeigneten Arbeitgber. Für mehr Leistung und Zufriedenheit – im Job und im Leben.

Von Goethe kommt der Ausspruch, dass das Leben zu kurz sei, um schlechten Wein zu trinken. Wir bei cavisio sagen: Das Leben ist zu kurz, um täglich einem Job nachzugehen, der einen langweilt, nicht weiterbringt oder nicht selten sogar quält.

Wer in absehbarer Zeit einen Stellenwechsel anpeilt oder schon länger denkt, dass er eigentlich mal beruflich was Neues auf die Beine stellen müsste, ist herzlich aufgerufen, sich an  einen cavisio-Berater zu wenden. Wir sind jetzt schon gespannt auf Euch und Eure Anfrage.

Beste Grüße
Jürgen von cavisio

Karriereberatung nach Ihrem Geschmack!
neutral, umsetzungsorientiert, transparent

Selbstmarketing – was haben Bewerbung, Gehaltsverhandlung und eine Rolex gemeinsam?

Als Karriere- und Personalberater schaue ich mir viele Lebensläufe und Bewerbungsunterlagen an und eine Sache fällt mir immer wieder auf. Die Lebensläufe sind in den allermeisten Fällen gut strukturiert, optisch ansprechend formatiert und gespickt mit den einzelnen Stationen von der Grundschule bis zum letzten beruflichen Einsatz. Bei Informatikern und Ingenieuren sind noch sehr detailliert die Kenntnisse mit allen möglichen Werkzeugen der Zunft aufgelistet. BWLer vermerken ihre Cambridge-Sprachzertifikate und alle möglichen Zusatzkurse. Alles schön und gut soweit. Das ist alles wichtig, denn bei den heute gebräuchlichen Recruiting-Systemen ist es hilfreich, alle zielführenden Qualifikationen abzuspeichern, um bei den relevanten Suchen der HR-Manager auch vom System “ausgespuckt” zu werden.

Auffallend schlecht sind aber – Ausnahmen bestätigen die Regel – die Bewerbungsschreiben. Den meisten Anschreiben sieht man auf den ersten Blick an, dass der Bewerber bzw. die Bewerberin hier der Meinung war, einen tollen Wurf gemacht zu haben, um sich nun – wie der BWLer sagt pareto-optimal nach der 80:20 Regel mit minimalen Anpassungen am Text zu bewerben. Wobei das Muster im besten Fall 20 % der Adressaten anspricht und nicht 80%. Meist liegt die Erfolgsquote sogar weit darunter.

Rolex am ArmWas hat das Ganze jetzt bitte mit einer Rolex zu tun? Ganz einfach: Rolex rückt die Verkaufsbroschüre (das Anschreiben) in den Vordergrund. Hier wird eine Story entwickelt. Auf den Webseiten (und den Anzeigen in Magazinen) sieht der geneigte Leser sich buchstäblich im Sattel eines Polopferds sitzen. Oder beim gekonnten 250 Meter Drive auf dem Luxus-Golfplatz – die edle Rolex natürlich immer am Arm. Die Frequenz der Breguet-Spirale und des Aufzugsrotors, die 2-fache Dichtfunktion interessiert die meisten Rolex-Kunden periphär. Genauso ob das Saphirglas 1, 2 oder 3 mm dick ist. Folgerichtig kommen die Technischen Daten (analog: der Lebenslauf) bei Rolex auch erst im Kleingedruckten oder ganz unten auf der Webseite. Unwichtig sind sie trotzdem nicht, denn wenn der Kaufinteressent sich für die 10.000 Euro Uhr entschieden hat, dann holt er sich die Technischen Spezifikationen, um sich den Kauf zu rechtfertigen. Eigentlich ist die Entscheidung aber längst getroffen.

So ähnlich läuft es auch im Bewerbungsprozess. Der HR-Manager schaut sich die eingegangenen Bewerbungen an. Die Recruiting-Software hilft ihm bei der Vorauswahl und zeigt ihm an, wie gut Ihre Bewerbung mit den Anforderungen “matched” – von daher sind die Skills und vollständige CVs heute noch wichtiger als früher bei der papier- oder E-Mail-basierten Bewerbung. Jetzt hat der Recruiter eine Auswahl von sagen wir 15 Kandidaten vor der Nase, die laut HR-Software gut passen. Und nun? Welche fünf Kandidaten erhalten zunächst eine Chance fürs Vorstellungsgespräch mit dem ausgelasteten Manager im Fachbereich? Denn Zeit ist Geld und Ihre Reisekosten wollen auch bezahlt sein.

Die Kandidaten, die im Anschreiben den gleichen Sermon wiederholt haben, der bereits im Lebenslauf steht, eher nicht. Es sei denn alle 15 Kandidaten machen es gleich – dann entscheidet das Los. Oder das Bauchgefühl des Recruiters oder die Optik des Bewerbungsfotos. Aber wer will sich darauf verlassen? Die wenigsten von uns sehen aus wie Top-Models – sonst hätten wir uns nicht durch ein Informatik-, Ingenieurs- oder BWL-Studium gequält ;-)

Klar im Vorteil sind die Kandidaten, die jetzt im Anschreiben ganz klar und präzise zum Ausdruck bringen können, warum sie die beste Platzierung, der beste Mitarbeiter in spe – die zukünftige Speerspitze der Abteilung sind. Und dafür gilt es, sich in den Bewerbungsempfänger hineinzuversetzen – und zwar in den Erstadressaten (den Recruiter) und zweitens den späteren Chef (den sog. Hiring-Manager oder Fachvorgesetzten). Deshalb habe ich hier mal ein paar aus meiner Sicht wichtige Tipps herausgehoben:

  • Von ICH-Form in SIE-Form umschalten: In vielen Anschreiben betonen die Bewerber gerne, was sie (ICH) schon alles gemacht haben. Besser ist es, zu betonen, was alles für den Arbeitgeber (SIE) gemacht werden kann. Z.B. Innovative Produkte entwickelt, oder der Umsatz gesteigert, oder die Kosten kontrolliert und gesenkt oder die Geschäfte im Ausland angekurbelt oder oder oder.
  • Die Muss-Anforderungen beachten: In fast jeder Anzeige definiert der Arbeitgeber Schlüsselanforderungen. Erfüllen Sie diese? Dann weisen Sie im Anschreiben aktiv darauf hin. “Die geforderten J2EE-Kenntnisse in Verbindung mit Websphere bringe ich gerne bei Ihren Finance-Kunden ein. Die Erfahrung konnte ich in den letzten 3 Jahren in x IT-Projekten im Bankenumfeld vertiefen.” – Welche IT-Beratung für Banken kann da widerstehen?
  • Nice-to-Haves als Kür: Sie können sogar beim Wunschkonzert mitspielen? Prima – dann sagen Sie das aber auch klar, denn nur so stechen Sie aus der Masse wirklich heraus.
  • Track-Record: Im Vertrieb wird gerne vom Track-Record gesprochen. Was haben Sie bisher gerissen? Wie viel Umsatz haben Sie gemacht? Wie war Ihre Quote. Bringen Sie den für den Kunden wesentlichen Erfahrungsschatz in Kürze auf den Punkt. “Bei meinem letzten Arbeitgeber war ich gefragter Senior-Berater mit X fakturierten Manntagen in den vergangenen 12 Monaten.” Klasse – Sie denken unternehmerisch und Ihrem Fachvorgesetzten erscheinen schon die Euro-Zeichen vor den Augen.

Zurück zur Rolex. Ich habe ja schon gesagt, dass die meisten Käufer wenn sie die Kaufentscheidung getroffen haben, die Spezifikationen zur Hilfe holen, um den Kauf zu rechtfertigen, nach dem Motto: “Schatz, guck mal. So eine Rolex in Massivgold ist doch quasi unvergänglich. Die kann ich ja die nächsten 40 Jahre tragen und sie sieht immer noch wie neu aus.”.

Jetzt überlegen Sie sich mal, um wie viel Geld es bei Ihrem Arbeitgeber geht, wenn er Sie einstellt und Sie die nächsten 3-5 Jahre als Arbeitnehmer bezahlt. Lohnt sich da Selbstmarketing in eigener Sache?

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Abend.

Jürgen

IT-Gehaltsanalyse deckt auf: München auch gehaltsmäßig Champions League

Im Internet kursieren ja eine ganze Reihe Gehaltsstudien und Vergütungsvergleiche. Über die alma mater Gehaltsstudie speziell für akademische Nachwuchskräfte habe ich ja bereits mehrfach auf diesem Blog geschrieben. Kürzlich habe ich mir mal die Gehaltsübersicht 2012 von Robert Half Technology angeschaut. Die IT-Sparte der Personalvermittlung hat hier für ihre Kunden eine Übersicht über die Vergütungssituation und Bedürfnisse der IT-Spezialisten zusammengestellt. Basis für die ausgewerteten Gehaltsdaten sind die Erfahrungen der Robert Half-Personalberater, die Erkenntnisse des Senior Managements sowie exklusive und repräsentative Marktforschung für die CIOs in Deutschland von der Vermittlungs-Company befragt worden sind. Robert Half ist kein kleiner Laden und verfügt über eine ganze Reihe Niederlassungen in Deutschland, sodass ich grundsätzlich mal von einer repräsentativen Datenbasis ausgehe. Die Gehaltsanalyse datiert von September 2012, ist demnach noch ziemlich aktuell und ich will sie an dieser Stelle kurz für Euch rezensieren. Here we go:

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Quelle: Robert Half Technology

Was schon auf den ersten Blick auffällt, ist der hippe Auftritt der 12-seitigen Markübersicht. Nette Comic-Art, Piktogramme, schicke Diagramme, Rahmen, Infoboxen satt. Das macht Lust auf mehr, wenngleich es aus CI-Gesichtspunkten so überhaupt nicht zum sehr konservativen Auftritt von Robert Half im Web passt. Das soll uns hier aber nicht stören – wir sind schließlich ein Gehälterblog und kein Marketing-Blog ;-)

Ab zum Inhalt der Studie: Die Gehaltsanalyse in der Robert Half Studie wird anhand der späteren Funktion im IT-Bereich und der Einsatzregion analysiert. Ausgangsbasis sind die jährlichen Bruttogehälter ohne Zusatzleistungen; dies wären zum Beispiel Boni, Mitarbeiterjahresprämien oder Überstundenentgelt. Genannt sind für jede Funktion die Gehaltsuntergrenze und -obergrenze sowie das Durchschnittsgehalt. Es ist nirgends genau beschrieben, aber ich vermute, dass es sich um das arithmetische Mittel und nicht den Median handelt. Ausgewertet wurden von den Halfs folgende IT-Funktionen: IT-Leitung, Chief Security Officer (CSO), Chief Information Officer (CIO), Chief Technology Officer (CTO), verschiedene Funktionen in der Anwendungsentwicklung, Datenbankadministration, Internet & E-Commerce, Netzwerk & Telekommunikation, Qualitätssicherung, IT-Sicherheit, Softwareentwicklung, Helpdesk und technischer Support. Insgesamt wurden von Robert Half 38 IT-Funktionen ausgewertet. Das ist top und da sollte sich eigentlich fast jeder IT-Spezi irgendwo wiederfinden.

So erfahren wir zum Beispiel, dass ein Anwendungsentwickler zwischen 42.500 Euro und 58.000 Euro verdient und das Durchschnittsgehalt in der Anwendungsentwicklung bei 50.071 Euro liegt. Das Data Analyst kann zwischen 39.000 Euro und 49.000 Euro verdienen (im Durchschnitt 43.833 Euro). An den beiden Beispiele lässt sich schnell erkennen, dass die Gehaltsanalyse von Robert Half nur dazu dienen kann, eine grobe Näherungsgröße zu bekommen – mehr nicht. Wer sich mit dem Thema Vergütung näher beschäftigt weiss genau, dass wahnsinnig viele Größen Einfluss aufs Gehalt nehmen. Größe des Arbeitgebers, Branche, Wettbewerbsintensität, Region, Kundenklientel des Arbeitgebers, Produktspektrum – nicht zuletzt die Vergütungspraxis der jeweiligen Branche – Stichwort: Perverse Boni der Investmentbanker. Es ist schade, dass die Leute von Robert Half hier keinen groben Index für die verschiedenen Kriterien mit in die Analyse aufgenommen haben.

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Quelle: Robert Half Technology

HALT!!!! Es gibt eine Ausnahme. Die Jungs von Robert Half haben die regionale Komponente untersucht. Zwar sind nur sechs große Städte in der Analyse ausgewertet – München, Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Berlin und Düsseldorf – in diesen Metropolen sind vermutlich die größeren Robert Half IT-Niederlassungen. Wer jetzt in Dresden, Nürnberg oder Bremen arbeitet, schaut hier vielleicht erst einmal in die Röhre. Die regionale Übersicht zeigt aber klar, dass Gehälter regional sehr unterschiedlich ausfallen, was jeden für eine etwaige Gehaltsverhandlung sensibilisieren sollte. Exemplarisch habe ich hier mal die Unterschiede für die Funktionen IT-Leitung und Datenbankentwicklung rausgezogen. Und die Unterschiede sind beträchtlich. So kann ein IT-Leiter in der bajuwarischen Landeshauptstadt München sage und schreibe 44 Prozent mehr als der Durchschnitt seiner deutschen Kollgen verdienen. Wow! Mit 30% bzw. 40% Abstand kommen die Stuttgart IT-Chefs gefolgt von den CIO in der Hessenmetropole Frankfurt. Schlusslicht sind die Berliner IT-Leiter, die sich mit kümmerlichen 84 % des Durchschnittssalärs begnügen müssen. Bei den Datenbankentwicklern sieht die Spreizung nicht ganz so gravierend aus, aber man kann klar erkennen, dass auch hier die Region ein gewichtiges Wörtchten bei der “Gehaltsverhandlung” mitredet. In der Gehaltsanalyse hat Robert Half acht IT-Funktionen regional untersucht. Fünf mal steht München an der Spitze, je einmal Düsseldorf (SW-Entwicklung), Hamburg (3rd-Level-Support), und Stuttgart (Datenbankentwicklung). Die Münchener zeigen mal wieder Klasse, und das nicht nur in der Champions League ;-)

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Quelle: ICJobs- Jobsuchmaschine

Jetzt fragt sich vielleicht einer: “Mensch, warum kriegen die Münchener ITler so viel Geld?”. Ganz einfach weil dort einfach die meisten Stellen zu besetzen sind. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und ein bisschen im Web recherchiert. Auf der Stellenbörse ICJobs wurden zigtausend Angebote für JAVA-Entwickler ausgeworfen und wie man unschwer erkennen kann “knubbelt” sich eine Vielzahl der Angebote in München und seinem Speckgürtel. Am Ende des Tages sind Gehälter immer noch Marktpreise und in der Westpfalz oder in Ost-Brandenburg ist IT-seitig einfach “der Hund begraben” – und dann sind eben die Verdienstmöglichkeiten mau.

Zusammenfassend kann man sich bei Robert Half bedanken, dass sie sich die Mühe gemacht haben, für ihre Bewerber und Firmenkunden diese Studie rauszubringen. Hier ist nochmal der Download-Link zu Studie. Um eine individuelle Gehaltsanalyse zu erhalten, kommt der geneigte Leser aber nicht an vielen Gesprächen oder die Einschaltung eines spezialisierten Analysehauses wie zum Beispiel Personalmarkt herum. Für eine 100% verlässliche Einstufung sind die Werte dann doch zu sehr aggregiert und es fehlen die qualitativen Angaben, die in einer ordentlichen, repräsentativen Statistik vorhanden sein sollten. Die Gehaltsdaten geben aber eine guten Näherungswert und jeder kann erkennen, wo er in etwa im Gehaltsgefüge mitschwimmt. Und ermuntern die Zahlen den einen oder anderen IT-Spezialisten ja auch zum Umzug. “Arm aber sexy” (Berlin) oder “(Edel-)Laptop und Lederhose (München) – die Wahl liegt bei jedem Einzelnen selbst.

In diesem Sinne wünsche ich jedem Leser jetzt ein schönes Pfingstwochenende.

Es grüßt Jürgen vom Gehälterblog.

Gehälter von Frauen nur optisch niedriger?

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In den vergangenen Monaten wurde viel und kontrovers über die geringeren Gehälter vieler weiblicher Fachkräfte geschrieben – den “Equal Pay Gap”. Es ist nachgewiesen, dass Frauen in vielen Positionen ein geringeres Gehalt beziehen als ihre gleichermaßen qualifizierten männlichen Kollegen. Interessanterweise öffnet sich die Gehaltsschere mit zunehmender Qualifikation und Erfahrung.

Frauen, die dieser Unsitte begegnen möchten, sollten sich mit der Messe women and work am 8. Juni 2013 in Bonn beschäftigen. Im Rahmen des Kongressprogramms dürften insbesondere die Vorträge und Workshops im Forum 2 zum Themengebiet “Karriere-Tools und Erfolgs-Strategien für Frauen” interessant sein.

Auch die Messe selbst lohnt sich für karriereinteressierte Frauen. Knapp hundert Top-Unternehmen wie z.B. AT Kearney, Accenture, adidas, BOSCH, Capgemini, E.ON, Philips, R+V, SAP und viele weitere stehen in 4-Augen-Gesprächen und direkt am Stand für Auskünfte zur Verfügung. Eine “Karriere-Meile” mit ausgewählten Karriere-Coaches rundet das Programm neben vielen Erfahrungsberichten und Vorträgen erfolgreicher Business-Ladies ab.

Karriere-Management ist jedermanns Sache

Gerade lese ich “EGO – Spiel des Lebens”, das neue Buch von Frank Schirrmacher von der FAZ. Ein aufrüttelndes, aber auch ein bisschen anstrengendes Buch, in dem Schirrmacher Parallelen zwischen der Spieltheorie (Das ist ein mathematisch-technologisches Entscheidungssystem aus der modernen Ökonomie) und dem wirklichen Leben zieht und feststellt, wie sich die Ökonomisierung und clevere Spiel- und Winkelzüge in immer mehr Bereiche des privaten Lebens reinpirschen. Die Sozialen Medien kommen auch nicht ungeschoren davon. Als Bettlektüre ist das Buch vielleicht etwas verschwurbelt und schwer verdaulich – der Stoff ist aber interessant und geht eigentlich jeden an.

Vorgestern bin ich in dem Buch über ein Zitat gestolpert, über das ich lange nachdenken musste. Von Andrew Kardagon, BWL-Professor in Berkeley USA, stammt das Zitat: “20 Jahre Erfahrung sind oft nur 1 Jahr Erfahrung, das 20 Mal wiederholt wird.” Denkt mal drüber nach – da ist was dran.

Warum schreibe ich das auf dem Gehälterblog? Ganz einfach: Wer sich nach einigen Jahren im Beruf nicht mehr weiterentwickelt und einfach die Routine der vergangenen Jahre fortführt und zur Meisterschaft bringt, schafft in der heutigen Zeit vielfach keinen Mehrwert für den Arbeitgeber. Er kommt nicht wirklich voran und warum soll ihm der Arbeitgeber dafür mehr Gehalt bezahlen? Was ist die Argumentationsbasis? Die Zeiten, dass allein für “Seniorität” mehr bezahlt wird, sind in den meisten Organisationen vorbei.

Und kommen dann noch neue Technologien dazu, Stichwort: Künstliche Intelligenz, Semantische Suche, e-Business, e-Collaboration, Web-Office, Shared Service Centers – dann können Routinejobs ganz schnell gestrichen werden.

Das Fiese daran ist, dass man sich häufig einbildet, mit den Jahren immer besser zu werden. Man bekommt ja i.d.R. auch gutes Feedback von Kollegen und Vorgesetzten. Es kann also nicht schaden, regelmäßig alle 1-2 Jahre kritisch zu prüfen, was denn in der jüngeren Vergangenheit wirklich neu und herausfordernd im Job war. Wer den Eindruck hat, dass hier nichts wesentliches passiert ist, der sollte sich über einen Jobwechsel intensiv Gedanken machen. Dafür muss man gar nicht immer gleich den Arbeitgeber wechseln, denn vielleicht ergeben sich ja auch intern gute Chancen im Rahmen von Job-Rotation etc.

In diesem Sinne freue ich mich auf Euer Feedback.

Jürgen

Was macht eigentlich ein …? BerufeNET gibt Auskunft

Wer mich kennt, weiß, dass ich wirklich kein Fan von der Arbeitsagentur bin. In sehr vielen Fällen meinen Augen handelt es sich bei den Beratern um “Bums-on-Seat”-Vermittler, die Ihre Kunden schnell in neue Jobs scheuchen wollen – von gelegentlichen Ausnahmen abgesehen. Und die Webseite der Arbeitsagentur ist selbst ist echt ein Monster. Ich schaue deshalb eher selten dort vorbei.

Heute muss ich aber wirklich mal eine Lanze für die Leute aus Nürnberg brechen und zwar für das Online-Angebot BerufeNet. Dort bin ich über eine Webrecherche Suche hingekommen und war ziemlich überrascht über die Tiefe und Breite des Angebots.

Ein Hammer, wie detailliert die Rechercheure hier den Arbeits- und Berufsmarkt beschrieben haben. Dort werden nach eigener Aussage umfassend gestufte Informationen für ca. 3.200 aktuelle und weitere ca. 4.800 archivierte Berufsbeschreibungen systematisch strukturiert. Hierbei werden bis zu 60 Informationsfeldern pro Beruf erfasst und die Berufe zu 123 Teilberufs- und 16 Berufsfeldern zugeordnet.

Wer dort einen Beruf eingibt, zum Beispiel “Account Manager“, erhält eine detaillierte Beschreibung über das Tätigkeitsbild, die Arbeitsumgebung, Berufs- und Ausbildungsvoraussetzungen, Perspektiven und mögliche benachbarte Berufe. Das ist nicht nur für Schüler und Azubis interessant. Gerade auch Hochschulabgänger und Professionals, die nach neuen Herausforderungen suchen, können sich hier schnell ein Bild über die Tätigkeitsschwerpunkte und Anforderungen verschiedener Berufe machen.

Berufenet bietet auch eine grobe Gehaltseinschätzung für die verschiedenen Positionen an. Diese ist aus meiner Erfahrung aber mit Vorsicht zu genießen. Es gibt einfach zu viele Einflussgrößen und die Gehälter sind sehr personenbezogen. Um ein Gefühl zu erhalten, ist die Info aber nicht schlecht. Für eine detaillierte Einschätzung sollte man dann doch besser auf detailliertere Gehaltsreports und Gehaltsanalysen zugreifen.

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Klar, optisch macht die Seite nicht viel her. Sie ist halt in diesem typischen Arbeitsagentur-Alarmrot gestaltet und von Bildsprache ist nichts zu erkennen. Wer sich aber über einzelne Berufsbilder informieren möchte und auch die kleineren Unterscheide zwischen einem Account Manager, Key Account Manager, Sales Manger oder Produktmanager erspüren will – für den ist diese Seite ein Muss.

Schade, dass die “SEO-Experten” der Arbeitsagentur es geschafft haben, dafür zu sorgen, dass man lange suchen muss, um auf BerufeNet zu gelangen.

Bis bald
Jürgen

Webinar-Rückschau zum Equal Pay Day

Vor gut 1,5 Wochen habe ich hier auf mein Webinar zum Thema “Einstiegsgehälter und Gehaltsverhandlung” hingewiesen, das ich auf Einladung von Melanie Vogel von Career-Webinars.com durchgeführt habe. An dieser Stelle nochmal meinen Dank an Melanie für die gute Organisation, die Einrichtung des Webraums und natürlich das Marketing. :-)

Obwohl ich bereits etliche Webinare durchgeführt habe, war ich ehrlich gesagt dieses Mal ein bisschen aufgeregt und das aus zwei Gründen: Erstens ist meine Internetbandbreite in meinem Heimatstädtchen am Fuße der Schwäbischen Alb mit 1 MB/s ziemlich unterdimensioniert für moderne Kommunikationstechnik und Tonübertragung. Zweitens konnte ich mein neues Bluetooth-Headset hier zum ersten Mal live testen. Die Nervosität war dann aber unbegründet und zwei Beweise konnten erbracht werden: In Notzingen kann man Webinare durchführen und ein 17 Euro Headset von Amazon kann man durchaus semiprofessionell benutzen.

Jetzt aber genug der Vorrede, kommen wir zum Webinar.

webinarBei Webinaren ist es ja immer spannend für die Veranstalter, wie viele Teilnehmer sich letztlich im Webraum einfinden. Laut Melanie waren 40 Teilnehmer angemeldet. 28 sind dann tatsächlich gekommen, was eine ganz gute Quote ist. Und mit 28 Teilnehmern kann man ja auch gut arbeiten. Ich frage anfangs immer nach, wer die Teilnehmer sind und was sie für einen Ausbildungshintergrund haben, denn die meisten kommen mit Nicknames rein und aus denen wird ja kaum einer schlau. Passend zum Equal Pay Day hat sich das Teilnehmerfeld in etwa hälftig auf die beiden Geschlechter verteilt. Die Studienrichtungen waren breit gestreut. Es waren sogar Ingenieurabsolventinnen im Feld. Daimler, BMW und VW wäre mit ihren “Women in Engineering Events” das Wasser im Munde zusammen gelaufen ;-)

Die Einstiegsgehälter in der Präsentation wurden auf Basis der Gehaltsstudie 2012 von alma mater, einem Personalberater speziell für Akademiker, präsentiert. alma mater führt die Studien seit mittlerweile 8 Jahren durch und die 2013er Studie ist gerade in Arbeit. Nach Ostern 2013 sollten die Ergebnisse unter www.alma-mater.de kostenfrei zum Download bereitstehen. Über die Gehaltsstudie selbst will ich in diesem Post nicht viel schreiben. In früheren Blogposts ist mehrfach über die Ergebnisse berichtet worden.

Interessant war auch in diesem Webinar wieder, wie wichtig Aufklärung gerade für Nachwuchskräfte und Young Professionals über dieses komplexe Thema ist. Den meisten Teilnehmern war nicht klar, inwiefern regionale Einflussgrößen und die Firmengröße, aber natürlich auch die unterschiedlichen Branchen auf das Gehalt einwirken. Für mich, wie viele andere Personalberater, ein alter Hut – sind dann doch auch in diesem Webinar wieder viele überrascht gewesen, mit welchen Gehaltseinbußen zum Beispiel in manchen Regionen zu rechnen ist. Es ist eben nicht so, dass jeder das Durchschnittsgehalt bezieht. Gut, dass Arbeitgeber mit den “Fringe Benefits” dagegensteuern können. Klar, der Dienstwagen ist für viele Berufseinsteiger erst mal nicht drin, aber es gibt viele andere Zusatzleistungen, die auch kleinere Arbeitgeber gerne an ihre Mitarbeiter weitergeben – von (A)ltersvorsorge bis zum (W)armen Essen in der Kantine ;-) . Den Teilnehmern war in großen Teilen nicht bewusst, dass sie nach einer gewissen Betriebszugehörigkeit ein Anrecht auf betriebliche Altersvorsorge haben.

Besonders viele Fragen im Chat kamen beim Thema Gehaltsverhandlung hoch. Hier spürt man einfach, dass den meisten Arbeitnehmer in diesem Feld einfach die Routine fehlt; den Berufseinsteigern im Besonderen. Die meisten Teilnehmer waren rege in der Diskussion und so kamen viele Fragen hoch, die ich hoffentlich beantworten konnte. Falls nicht, darf mich jeder ansprechen – gerne auch über dieses Blog.

Einfach, aber trotzdem immer wieder wichtig zu betonen sind die drei Basisfaktoren für eine Gehaltsverhandlung: Die Innere Einstellung, Verhandlungsstrategie und Rhetorische Fitness.

webinar2Die Innere Einstellung ist wichtig fürs Selbstbewusstsein. Wie will man in die Verhandlung gehen? Um eine kleine Erhöhung bitten oder einen ordentlichen Aufschlag für hervorragende geleistete Arbeit und gute Ideen und knackige Ziele für die nähere Zukunft einfordern. Das muss sitzen und passen. Jeder sollte sich im Vorfeld seine Stärken (und Schwachstellen) selbst bewusst machen.

Die Verhandlungsstrategie steht für eine gute Vorbereitung und Sammlung starker Argumente. Was hat man seit der letzten Gehaltserhöhung Besonderes geleistet? Wo konnte man seinem Arbeitgeber Geschäft, Umsatz, Profit oder alternativ Kostenersparnisse bescheren? Welche Ideen wurden umgesetzt? Hat man deutlich mehr Verantwortung übernommen, oder gar einen neuen Job? Diese Argumente sollte jeder Mitarbeiter in der Verhandlung parat haben. Mein Tipp: Alle Argumente am besten aufschreiben und mitnehmen.

Drittens ist die rhetorische Fitness nicht unwichtig. Wer im Gespräch rumstottert, wenn es heikel wird und nur noch im Konjunktiv fabuliert – “Könnte eventuell eine Prämie für Sie interessant sein?” – macht es seinem Vorgesetzten leicht. Aber wer will schon leichte Beute im Gehaltspoker sein? Sicher wird nicht aus jedem Menschen ein begnadeter Redner, Moderator, Polit-Star. Aber eine übersichtliche Vehandlungssituation wie eine Gehaltsverhandlung kann jeder üben und sich fit machen.

Ich habe im Webinar wieder gemerkt, dass das Thema noch einiges an Fragenpotenzial aufwirft und habe mir deshalb vorgenommen, in der nahen Zukunft mehr darüber zu schreiben. Wenn Ihr besondere Themen oder Wünsche habt, bitte einfach bei mir melden.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend.

Bis bald
Jürgen

coming soon: Gehaltsstudie 2013 – Ergebnisbericht

Gerade bin ich beim Stöbern auf dem Blog von alma mater auf einen aktuellen Post vom heutigen Tage gestoßen. Marco Arnold schreibt da, dass er sich gerade in der Endphase der Berichtserstellung für die Gehaltsstudie 2013 befindet. Wieder haben mehr als 1.000 Arbeitgeber an der Umfrage teilgenommen, was sehr viel ist. Konkrete Zahlen will Marco in seinem Blogpost noch nicht verraten, wohl aber soviel, dass die Durchschnittsgehälter über alle Branchen und Funktionen ordentlich zugelegt haben. alma mater rechnet damit, dass der Ergebnisbericht kurz nach den Osterferien fertig sein wird. Ich behalte das für Euch im Auge.

Blöd, dass ich die Zahlen noch nicht in meinem Webinar von letzter Woche parat hatte. Das hätte die Teilnehmer/innen sicher brennend interessiert.

Beste Grüße
Jürgen

Webinar-Hinweis – Einstiegsgehälter von Absolventen

Heute möchte ich in eigener Sache auf ein Webinar hinweisen, das ich im März gemeinsam mit Career-Webinars.com im Rahmen der Veranstaltungen um den Equal Pay Day durchführe.

Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen
Mittwoch, 20. März 2012 | 18-19 Uhr

Wenn Ihr Euch in den letzen Zügen Eures Studiums befindet und auf Eure ersten Vorstellungsgespräche vorbereitet, kann Euch mein Webinar nützlich sein. Was kann ich nach dem Studium verdienen? Welche Zusatzleistungen sind in meinem Traumberuf üblich? Welche Forderungen kann ich als Berufseinsteiger überhaupt stellen? Diese und ähnliche Fragen werden im Webinar für Euch beantwortet.

Aus meiner langen Erfahrung als Personalberater und Karrierecoach für angehende Akademiker werde ich Euch hilfreiche Hintergrundinformationen aus Sicht von Personalverantwortlichen sowie Tipps zu den Themen Gehalt, Gehaltsverhandlung und Selbstmarketing geben.

Anmelden könnt Ihr Euch direkt auf der Webseite von Career-Webinars.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns im Webinar am 20.3. begegnen.

Liebe Grüße
Jürgen

Wer verdient wie viel im IT-Bereich?

Liebe Leser des Gehälterblogs,

der heutige Artikel beschäftigt sich mit der Frage „Wer verdient wie viel im IT-Bereich“. Der Artikel blickt dabei über den Tellerrand der Einstiegsgehälter hinaus.

Berufseinsteiger haben besonders in der IT-Branche gute Karten, schließlich trifft der Fachkräftemangel auch und besonders diesen Bereich. Sogar Quereinsteiger haben inzwischen realistische Chancen und gute Gehaltsaussichten. Dies zeigt die Infografik von Gehalt.de. Doch wer verdient eigentlich wie gut im IT-Bereich?

Infografik IT-Gehälter

Zum Vergrößern auf die Infografik klicken!

Na klar, am besten verdienen die Geschäftsführer. Das durchschnittliche Gehalt (basierend auf 160 Datensätzen) liegt bei 168.191 €. Es lohnt sich also auch finanziell im IT-Bereich Chef zu werden. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass mit dem höheren Gehalt eine höhere Verantwortung und eine größere Arbeitsbelastung einhergehen. Dass sich auch Personalverantwortung finanziell auszahlt, zeigt sich im Verdienst der IT-Leitung. 111.409 € bedeutet in diesem Bereich ein Top-Jahresgehalt.

Ein besonderer Blick lohnt sich auf den Bereich Produktmanagement. Der Durchschnittswert liegt bei knapp 62.500 €. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Verdiensten von Männern und Frauen. Während Frauen 52.406 € für ihre Tätigkeit erhalten, können Männer durchschnittlich sogar mit 65.000 € rechnen.

Eine Spezialisierung in der IT-Branche ist auf jeden Fall ratsam. Besonders gut eignet sich diese in Richtung IT-Beratung oder IT-Sicherheit. Bei beiden liegen die Durchschnittsverdienste bei etwa 59.000 €.

Am schlechtesten bezahlt werden nach den Angaben von Gehalt.de übrigens die sogenannten „Nerds“. Damit sind studentische Aushilfen im IT-Sektor gemeint, die im Schnitt mit jährlich 9.024 € vergütet werden. Solch ein Job ist allerdings trotz des geringen Ausgangsgehalts ratsam. So haben die Studierenden gleich die Möglichkeit herauszufinden, ob die IT-Branche die richtige Sparte für die eigene Zukunft ist.

Weitere Informationen zur Datenbasis gibt es übrigens auf der Seite von Gehalt.de.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,

bis bald

Marco für den Gehälterblog